Le château de Gaillon dans l’Eure
Das Schloss ist als erstes « Château Renaissance » Frankreichs bekannt.
Im 10. Jahrhundert war an disem Ort eine Burg.
Im 13. Jahrhundert lies der Erzbischof von Rouen das Schloss neu aufbauen.
Im 15. Jahrhundert hat der Kardinal d’Estouteville den Westflügel erbauen lassen.
Im 16. Jahrhundert wurden von Kardinal Georg von Amboise die Hauptgebäude erbaut und grosse Gärten angelegt.
Colbert hat zwischen 1691 und 1707 Vergrösserungen am Schloss vorgenommen und er hat die Gärten durch Lenôtreneu gestalten lassen.
Dann blieb das Schloss eine Weile gut erhalten, aber während der Französische Revolution wurde es zerstört.
1812 wurde es als Gefängnis benutzt und später als Kaserne.
Das Schloss wurde verkauft und geplündert.
1975 hat der Staat es wieder gekauft und seither wird es langsam restauriert.
Der Eingangspavillon ist der Haupteingang des Schlosses. Er ist im Renaissancestil verziert. Die Dachspitzen sind aus Blei.
Im Hof befinden sich Teile, die nach über einem Jahrhundert in Paris, wieder hier aufgestellt wurden
Die Kapelle: nur die unterste Kapelle ist bis heute übriggeblieben.
Die Galerie: Von dort ist ein schöner Ausblick auf die untersten Gärten und das Seinetal bis zum Château Gaillard möglich.
Die Tour de la Sirène « Seejungfrauturm »: Ein Eckturm der Burg. Er hatte aber ursprünglich ein Geschoss mehr.
Das Colbert Schlösschen hat der Sohn des Ministers von Ludwig XIV von Jules Hardouin Mansart erbauen lassen. Nur noch eine Hälfte hat die Zeit überstanden.
Die Priorei, heute Musikschule, war ein Nebengebäude des Schlosses.